Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich mich seit längerem nicht mehr gemeldet habe. Aber da meine Zeit in Eswatini (Swasiland) sich in schnellen Schritten den Ende zeneigt, verbringe ich derzeit sehr viel Zeit im Projekt.
Meine letzte Woche steht an, und in den vergangen Wochen ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiss wie ich es alles beschreiben und schreiben soll. Ich werde wohl das meiste selber erzählen, denn immerhin bin ich ab dem 10. August wieder in Deutschland, auch wenn es sicherlich nicht ganz leicht sein wird, sich wieder anzupassen an den deutschen Alltag.
Am vergangenen Freitag hatten wir unsere Abschiedsfeier in der Schule, bei der sich die Kinder und Jugendlichen von uns (Anna, eine weitere englische Volontärin und mir)verabschiedet haben. Es war sehr emotional und es hat wieder gezeigt wie viele Talente hier sind, von Tänzern, Sängern, Musikern, Dichtern, Fussballspieler, Rapper, Schauspieler, Komödianten ist alles vertreten. Es ärgert mich nur immer wieder, wie wenig diese Talente in diesem Land gefördert werden.
Auch die Perspektiven der Kinder sind nicht die Besten, trotzdem hemmt es nicht die Euphorie, die Begeisterung, die die Kinder an den Tag legen. Sicherlich gibt es hier eine Menge von Problemen und wir haben jede Menge Kinder, die kaum etwas zu essen haben, die auf dem nackten Fussboden ohne Decke und Bett schlafen, die geschlagen werden. Aber trotzdem leben sie und freuen sich und kämpfen für eine Zukunft und das ist etwas, was mich total begeistert.
Nicht immer bin ich glücklich mit den Kindern, wenn sie bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen, aber man kann jeden fragen, der schonmal in einem Swasiklassenzimmer war, wird bestätigen, dass es eine ganz andere Atmosphäre ist. Die Kinder sind so höflich und ruhig, das man eigentlich nur unterrichten brauch. Leider ist dies geprägt durch die Kultur des Geschlagen werden als Disziplinierungsmasnahme.
Also ich freue mich auf Zuhause, auch wenn es mir momentan sehr schwer fällt Abschied zu nehmen von allen Menschen, die mich hier umgeben.
Bis in einer Woche in Deutschland!
Sonntag, 1. August 2010
Sonntag, 13. Juni 2010
Ein grosses Musikfestival, ein grosses Sportfest und viel Stress
Die Zeit nachdem meine Mutter in den Flieger gestiegen ist, war von zwei grossen Events gekennzeichnet...und ein drittes hat begonnen findet seinen Hoehepunkt aber naechste Woche Freitag.
Einen Tag nach Ankunft meiner Mutter in Deutschland begann Swasilands groesstes Musikfestival: Bushfire! Ein dreitaegiges Festivel, was die Musikszene aus Mozambique, Suedafrika, Lesotho und Swasiand ins sagenumwogene "House on Fire" lockte. Geniale Preformences aus allen nur erdenklichen Musikbreichen waren am Start. Viele Bands die in Suedafrika jeder kennt, eine Band sogar mit einem Emmy ausgezeichnet. Es war ein tolles wenn auchg schlafloses Wochenende. Leider hat es am letzten Tag geregnet. Neben dem Musik wurden aber auch Fari Trade Produkte verkauft und ueber HIV aufgeklaert. Ich habe dann auch einen HIV Test gemacht um sicher zu stellen, dass noch immer alles in Ordnung ist (was es auch ist).
Die darauffolgende Woche war von den Vorbereitungen eines grossen Sportfestes gebrandmarkt, was zu viel Streit, Stress und Hektik fuehrte. Das Ergebnis am Ende war aber doch gut, dafuer, dass es das erste Event MYC dieser groesse war. In einer ganzen Reihe von Sportarten gab es Tuniere und Wettbewerbe an fuenf verschiedenen Standorten in ganz Manzini. Es war auch ein gelungener Auftakt zur WM 2010.
Die WM stellt ein weiteres Highlight da. Letzten Freitag ging es los und das konnte man auch in Swasiland schon um 6.00 Uhr morgens hoeren... Ich glaube fast jeder Swasi besitzt eine Vuvuzella und mit dieser wurde den ganzen Freitag ueber krach gemacht um den Start der Weltmeisterschaft einzuleuten. In den letzten Tagen gab es auf der Strasse keine anderes Thema als Fussball und natuerlich stehen alle auf der Seite vom grossen Nachbern und man hofft auch im kleinen Swasiland ein bisschen mehr zu verdienen, als sonst im Winter.
Ich habe die Spiele mir inzwischen an allen moeglichen Stellen angesehen. Wir Volontaere haben ja gluecklicher Weise keinen Fernseher und so sind wir immer auf fremde Geraete angewiesen oder auf Public Viewing. Es ist echt lustig zu sehen wie aufgebracht Swasis ueber Fussball debatieren koennen und wie sehr sie fuer andere Teams mitfiebern...So wird hhier fuer Suedkorea mindestens genauso gejubelt wie wir in Deutschland fuer Deutschland jubeln.
Ich habe selber aber das Glueck die WM 2010 dann nochmal einen Happen naeher zu sehen und zwar hat mich ein neuer deutscher Volontaer davon ueberzeugt mir dann doch Tickets zu kaufen. Also naechte Woche Freitag bei Deutschland vs. Serbien die Augen offenhalten ob ihr mich im Stadion von Port Elisabeth seht. Wenn nicht, habe ich wohl den Bus verpasst...
In diesem Sinne "auf gehts Deutschland schiesst ein Tor" und schoen weiter fuer Bafana Bafana jubeln...
Einen Tag nach Ankunft meiner Mutter in Deutschland begann Swasilands groesstes Musikfestival: Bushfire! Ein dreitaegiges Festivel, was die Musikszene aus Mozambique, Suedafrika, Lesotho und Swasiand ins sagenumwogene "House on Fire" lockte. Geniale Preformences aus allen nur erdenklichen Musikbreichen waren am Start. Viele Bands die in Suedafrika jeder kennt, eine Band sogar mit einem Emmy ausgezeichnet. Es war ein tolles wenn auchg schlafloses Wochenende. Leider hat es am letzten Tag geregnet. Neben dem Musik wurden aber auch Fari Trade Produkte verkauft und ueber HIV aufgeklaert. Ich habe dann auch einen HIV Test gemacht um sicher zu stellen, dass noch immer alles in Ordnung ist (was es auch ist).
Die darauffolgende Woche war von den Vorbereitungen eines grossen Sportfestes gebrandmarkt, was zu viel Streit, Stress und Hektik fuehrte. Das Ergebnis am Ende war aber doch gut, dafuer, dass es das erste Event MYC dieser groesse war. In einer ganzen Reihe von Sportarten gab es Tuniere und Wettbewerbe an fuenf verschiedenen Standorten in ganz Manzini. Es war auch ein gelungener Auftakt zur WM 2010.
Die WM stellt ein weiteres Highlight da. Letzten Freitag ging es los und das konnte man auch in Swasiland schon um 6.00 Uhr morgens hoeren... Ich glaube fast jeder Swasi besitzt eine Vuvuzella und mit dieser wurde den ganzen Freitag ueber krach gemacht um den Start der Weltmeisterschaft einzuleuten. In den letzten Tagen gab es auf der Strasse keine anderes Thema als Fussball und natuerlich stehen alle auf der Seite vom grossen Nachbern und man hofft auch im kleinen Swasiland ein bisschen mehr zu verdienen, als sonst im Winter.
Ich habe die Spiele mir inzwischen an allen moeglichen Stellen angesehen. Wir Volontaere haben ja gluecklicher Weise keinen Fernseher und so sind wir immer auf fremde Geraete angewiesen oder auf Public Viewing. Es ist echt lustig zu sehen wie aufgebracht Swasis ueber Fussball debatieren koennen und wie sehr sie fuer andere Teams mitfiebern...So wird hhier fuer Suedkorea mindestens genauso gejubelt wie wir in Deutschland fuer Deutschland jubeln.
Ich habe selber aber das Glueck die WM 2010 dann nochmal einen Happen naeher zu sehen und zwar hat mich ein neuer deutscher Volontaer davon ueberzeugt mir dann doch Tickets zu kaufen. Also naechte Woche Freitag bei Deutschland vs. Serbien die Augen offenhalten ob ihr mich im Stadion von Port Elisabeth seht. Wenn nicht, habe ich wohl den Bus verpasst...
In diesem Sinne "auf gehts Deutschland schiesst ein Tor" und schoen weiter fuer Bafana Bafana jubeln...
Meine Mutter in Swasiland
Meine Mutter hat zwei Wochen im Koenigreich Eswatini verbracht. Es war schoen ihr alles zu zeigen, wie ich wohne, was ich so alles mache und wie Swasiland ist. Swasis sind meistens freundlich und freuen sich meistens andere Menschen kennen zu lernen. Herrausragend ist allerdings ihre immer noch grosse Verbundenheit zur Kultur. Sie sind stolz drauf Swazis zu sein.
Swasiland ist so klein wie ich glaube Thueringen (oder aehnlich) bietet aber landschaftlich auch Vielfaeltigkeit an...(Berge, Waelder, Halbwueste) Meiner Mutter habe ich fast unser ganzes Projekt gezeigt, was allerdings nicht ganz einfach ist, denn es ist schon ziemlich gross...
Sie hat auch einige unserer Jungs kennengelernt, hat meinen Unterricht und mein Zimmer inspiziert und immer in die falsche Richtung geguckt, wenn wir die Strasse ueberquerrt haben...sodass ich sie am Ende an die Hand nehmen musste :-)
In den zwei Wochen haben wir auch einen Abstehcer nach Mosambik gemcht, wo wir uns die Hauptstadt Maputo angesehen haben. Eine typische afrikanische Grosstadt...mit Heruntergekommenden Hauesern aus der Kolonialzeit und fantastischen Seafood. Sogar ich habe meinen Fisch auf dem beruehmten Fischmarkt in Maputo richtig genossen und das, wo ich Fisch doch eigentlich gar nicht austehen kann.
Die Zeit verging durch die vielen Aktivitaeten so schnell, dass meine Mutter dann auf einmal auch schon wieder im Flugzeug nach Hause sass.
Naja jetzt sind es ja nur noch 8/9 Wochen oder so bis ich wieder in das Land des Weltmeister 2010 reisen werde...
Swasiland ist so klein wie ich glaube Thueringen (oder aehnlich) bietet aber landschaftlich auch Vielfaeltigkeit an...(Berge, Waelder, Halbwueste) Meiner Mutter habe ich fast unser ganzes Projekt gezeigt, was allerdings nicht ganz einfach ist, denn es ist schon ziemlich gross...
Sie hat auch einige unserer Jungs kennengelernt, hat meinen Unterricht und mein Zimmer inspiziert und immer in die falsche Richtung geguckt, wenn wir die Strasse ueberquerrt haben...sodass ich sie am Ende an die Hand nehmen musste :-)
In den zwei Wochen haben wir auch einen Abstehcer nach Mosambik gemcht, wo wir uns die Hauptstadt Maputo angesehen haben. Eine typische afrikanische Grosstadt...mit Heruntergekommenden Hauesern aus der Kolonialzeit und fantastischen Seafood. Sogar ich habe meinen Fisch auf dem beruehmten Fischmarkt in Maputo richtig genossen und das, wo ich Fisch doch eigentlich gar nicht austehen kann.
Die Zeit verging durch die vielen Aktivitaeten so schnell, dass meine Mutter dann auf einmal auch schon wieder im Flugzeug nach Hause sass.
Naja jetzt sind es ja nur noch 8/9 Wochen oder so bis ich wieder in das Land des Weltmeister 2010 reisen werde...
Reise durch Suedafrika
Es war eine schoene Zeit, als ich mit meiner Mutter zusammen Suedafrika bereiste. Ich denke, dass ich fuer uns beide sprechen darf, wenn ich sage, dass wir die Vielfaeltigkeits Suedafrikas voll ausgekostet haben. Von beeidruckenden Kliffstraenden bis hin zum Kruegerpark durchquerrten wir einmal komplett eines der grossten Laender der Welt.
Die Vielfaeltigkeit Suedafrikas spiegelt sich aber nicht nur wieder in den verschiedenen Landschaften (Halbwueste, Busch, Wald, Strand, Berge...), sondern auch in den verschiedenen Kulturen, Sprachen und Gehaeltern. Auf Englisch wueder ich sagen, dass Suedafrika so "diverse" ist.
Meine Mutter und ich sind zusammen mit einer deutschen Reisegruppe gereist. Fuer mich war der ploetzliche Wechsel von Lebensstandarts ni8cht ganz einfach. Meine gropessten Probleme waren glaube ich die doch sehr hohen Preise im Vergleich zu Swasiland.
Zwar war es schoen auch mal wieder eine vergessene Seite des Lebens kennen zu lernen, aber ich habe mich trotzdem gefreut nach "Hause" in Swasiland anzukommen.
Unsere Reise begann in Kapstadt wir sind dann weiter gefahren durch die Weinregion am Kap. Im Anschluss daran sind wir an der Kuester entlanggefahren, was in Suedafrika als die Garten Route bekannt ist.
Mit Zwischenstopps in einigen sehr schoenen Hotels haben wir uns durch die Grosse/kleine Karrou und einer beeindruckenden Tropfsteinhoele letzendlich bis nach Port Elizabeth durchgeschlengelt.
Von dort ging es mit dem Flugzeug nach Durban. In Durban haben wir dann in die Drakensberge gemacht. Danach ging es in den Nationalpark Hluhlue, wo wir auf einer Pirschfahrt verschiedene Tiere aus naechster Naehe in ihrem natuerlichen Umfeld entdecken durften (Nashorn, Giraffe, Zebra und Bueffel). Weiter ging es durch Swasiland hinein in den Kruegerpark, wo wir dann endlich die grossen Fuenf (Bueffel, Elefant, Nashorn, Loewe und Leopard) gesehen haben. Mich hat am Meisten gefreut, dass wir das grosse Glueck hatten einen Leoparden zu sehen, denn das ist nicht immer ganz einfach.
Im Anschluss an den Kruegerpark gab es noch einen Abstecher zum Blyde River Cannyen und zu irgendwelchen Sprudelquellen, die sehr schoen beim heissen Wetter aussahen und auch schoen abgekuehlt haben. Letzten Endes erreichten wir dann die Endstation Johannesburg wovon meine Mutter und ich dann nach Swasiland flogen und eines sei an dieser Stelle auch gesagt...die Beamten am Flughafen in Johannesburg sind sehr strikt, was Gewichtlimits von Handgepaeck und den eingecheckten Gepaeck gilt...
Die Vielfaeltigkeit Suedafrikas spiegelt sich aber nicht nur wieder in den verschiedenen Landschaften (Halbwueste, Busch, Wald, Strand, Berge...), sondern auch in den verschiedenen Kulturen, Sprachen und Gehaeltern. Auf Englisch wueder ich sagen, dass Suedafrika so "diverse" ist.
Meine Mutter und ich sind zusammen mit einer deutschen Reisegruppe gereist. Fuer mich war der ploetzliche Wechsel von Lebensstandarts ni8cht ganz einfach. Meine gropessten Probleme waren glaube ich die doch sehr hohen Preise im Vergleich zu Swasiland.
Zwar war es schoen auch mal wieder eine vergessene Seite des Lebens kennen zu lernen, aber ich habe mich trotzdem gefreut nach "Hause" in Swasiland anzukommen.
Unsere Reise begann in Kapstadt wir sind dann weiter gefahren durch die Weinregion am Kap. Im Anschluss daran sind wir an der Kuester entlanggefahren, was in Suedafrika als die Garten Route bekannt ist.
Mit Zwischenstopps in einigen sehr schoenen Hotels haben wir uns durch die Grosse/kleine Karrou und einer beeindruckenden Tropfsteinhoele letzendlich bis nach Port Elizabeth durchgeschlengelt.
Von dort ging es mit dem Flugzeug nach Durban. In Durban haben wir dann in die Drakensberge gemacht. Danach ging es in den Nationalpark Hluhlue, wo wir auf einer Pirschfahrt verschiedene Tiere aus naechster Naehe in ihrem natuerlichen Umfeld entdecken durften (Nashorn, Giraffe, Zebra und Bueffel). Weiter ging es durch Swasiland hinein in den Kruegerpark, wo wir dann endlich die grossen Fuenf (Bueffel, Elefant, Nashorn, Loewe und Leopard) gesehen haben. Mich hat am Meisten gefreut, dass wir das grosse Glueck hatten einen Leoparden zu sehen, denn das ist nicht immer ganz einfach.
Im Anschluss an den Kruegerpark gab es noch einen Abstecher zum Blyde River Cannyen und zu irgendwelchen Sprudelquellen, die sehr schoen beim heissen Wetter aussahen und auch schoen abgekuehlt haben. Letzten Endes erreichten wir dann die Endstation Johannesburg wovon meine Mutter und ich dann nach Swasiland flogen und eines sei an dieser Stelle auch gesagt...die Beamten am Flughafen in Johannesburg sind sehr strikt, was Gewichtlimits von Handgepaeck und den eingecheckten Gepaeck gilt...
Montag, 24. Mai 2010
weitere Beitraege...und Mailantworten
es tut mir leid, dass ich das jetzt so "oeffentlich" machen muss, aber bitte habt noch ein bisschen gedult mit emails und Blogeintraegen, solbald meine Mutter wieder im Flieger sitzt habe ich mehr Zeit zum Antworten und schreiben...das hoffe ich jedenfalls...wir werden sehen ;-)
Meine Woche in Kapstadt
Durch die beruehmte Aschewolke hatte ich eine Woche alleine, ohne meine Mutter, in Kapstadt. Gluecklicherweise ist Kapstadt eine sehr schoene Stadt und man kann sehr viel machen.
Auch wenn die ersten tage, ich will mal sagen etwas merkwuerdig waren. Es ist nicht ganz leicht, denn nach einiger Zeit schraubt man natuerlich auch seinen lebensstandart nach unten. So bin ich also in eine relativ schoenes und teueres Hotel in kapstadt am Montag angekommen. ichglaube es gab schon ein paar Blicke auf meine Schuhe, wo die Sohlen abfielen oder auf das unrasierte gesicht. insofern war es also sehr gut, dass ich eine Woche Zeit hatte mich wieder europaeisch fuer meine Mutter zu gestalten...also: Neue Schuhe gekauft, ab zum Frieseur und jeden morgen dann rasiert. So ist meine Mutter dann gluecklicherweise nicht direkt wieder nach Hause gefahren, nachdem sie mich gesehen hat.
In meiner Woche alleine habe ich verschiedene sachen unternommen. Natuerlich die ganzen Touristensachen wie Robben Island (dort war Friedensnobelpreistraeger Nelson Mandela jahrelang inhaftiert) oder die Waterfront angesehen. Auch vom Tafelberg gab es atemberaubende Blicke. Wie auch immer ich konnte aber auch endlich wieder Dinge machen, die ich in Manzini nicht machen konnte...zum Beispiel ins Kino gehen, Schwimmen gehen (ok das Wasser im Outdoor Schwimmbad, welches aber direkt am Ozean liegt, war richtig kalt und so habe ich mir dann keinen Schwimmbadtag gemacht, sondern bin nur zwei bahnen rauf und runter geschwommen...) oder auch Fernsehn. Mein Zimmer verfuegte ueber den Luxus eines Fernsehers, was hies, dass ich oft abends eine Stunde lang einfach nur Nachrichten geguckt habe.
Zu meinen persoenlichen Highlights in Kapstadt gehoerten aber drei Sachen, zum einen habe ich eine frau kennengelernt die in einem der vielen Townships von Kappstadt wohnt, mit ihr habe ich mir dann ihren Township angeguckt, nachdem ich mit Zug und Kombi (das sind so Kleinbusse, die als Sammeltaxi fungieren) zu ihr gefahren bin. Es war interessant zu sehen was fuer verschiedene Projekte es in diesen Townships gibt und wie sie den Menschen dort helfen und ausserdem hatte es sich dann auch wieder ein bisschen mehr wie "zu Hause" angefuehlt...also es waren dort kaum noch Weisse und ueberhaupt die Metalitaet der Menschen war herzlicher und offener.
Mein zweites Highlight war dann, dass ich mir Skomp (die Gruppe, die Musik auf allen moeglichen Haushaltsgegenstaenden machen), fuer nur 7,50 Euro angucken konnte. Es war wirklich toll, super lustig und unterhaltsam und das ganze Publikum hat mitgemacht.
Das dritte Highlight war dann eine Ganztagesfahrt zum Kap der Guten Hoffnung mit verschiedenen Zwischenstops, Sandwichpause und kleiner Radtour am Kap. insgesamt hat mir die Woche sehr gut gefallen und es hat sehr viel Spass gemacht sich sein eigenes "Touri programm zusammen zustellen"... aber bald sollte dann ja auch meine Mutter kommen...
Auch wenn die ersten tage, ich will mal sagen etwas merkwuerdig waren. Es ist nicht ganz leicht, denn nach einiger Zeit schraubt man natuerlich auch seinen lebensstandart nach unten. So bin ich also in eine relativ schoenes und teueres Hotel in kapstadt am Montag angekommen. ichglaube es gab schon ein paar Blicke auf meine Schuhe, wo die Sohlen abfielen oder auf das unrasierte gesicht. insofern war es also sehr gut, dass ich eine Woche Zeit hatte mich wieder europaeisch fuer meine Mutter zu gestalten...also: Neue Schuhe gekauft, ab zum Frieseur und jeden morgen dann rasiert. So ist meine Mutter dann gluecklicherweise nicht direkt wieder nach Hause gefahren, nachdem sie mich gesehen hat.
In meiner Woche alleine habe ich verschiedene sachen unternommen. Natuerlich die ganzen Touristensachen wie Robben Island (dort war Friedensnobelpreistraeger Nelson Mandela jahrelang inhaftiert) oder die Waterfront angesehen. Auch vom Tafelberg gab es atemberaubende Blicke. Wie auch immer ich konnte aber auch endlich wieder Dinge machen, die ich in Manzini nicht machen konnte...zum Beispiel ins Kino gehen, Schwimmen gehen (ok das Wasser im Outdoor Schwimmbad, welches aber direkt am Ozean liegt, war richtig kalt und so habe ich mir dann keinen Schwimmbadtag gemacht, sondern bin nur zwei bahnen rauf und runter geschwommen...) oder auch Fernsehn. Mein Zimmer verfuegte ueber den Luxus eines Fernsehers, was hies, dass ich oft abends eine Stunde lang einfach nur Nachrichten geguckt habe.
Zu meinen persoenlichen Highlights in Kapstadt gehoerten aber drei Sachen, zum einen habe ich eine frau kennengelernt die in einem der vielen Townships von Kappstadt wohnt, mit ihr habe ich mir dann ihren Township angeguckt, nachdem ich mit Zug und Kombi (das sind so Kleinbusse, die als Sammeltaxi fungieren) zu ihr gefahren bin. Es war interessant zu sehen was fuer verschiedene Projekte es in diesen Townships gibt und wie sie den Menschen dort helfen und ausserdem hatte es sich dann auch wieder ein bisschen mehr wie "zu Hause" angefuehlt...also es waren dort kaum noch Weisse und ueberhaupt die Metalitaet der Menschen war herzlicher und offener.
Mein zweites Highlight war dann, dass ich mir Skomp (die Gruppe, die Musik auf allen moeglichen Haushaltsgegenstaenden machen), fuer nur 7,50 Euro angucken konnte. Es war wirklich toll, super lustig und unterhaltsam und das ganze Publikum hat mitgemacht.
Das dritte Highlight war dann eine Ganztagesfahrt zum Kap der Guten Hoffnung mit verschiedenen Zwischenstops, Sandwichpause und kleiner Radtour am Kap. insgesamt hat mir die Woche sehr gut gefallen und es hat sehr viel Spass gemacht sich sein eigenes "Touri programm zusammen zustellen"... aber bald sollte dann ja auch meine Mutter kommen...
Donnerstag, 22. April 2010
Informationen ueber Manzini Youth Care

Hallo, nur ganz kurz, weil die Zeit im Internetcafe sehr begrenzt ist. Mir geht es gut in Cape Town und ich langweile mich auch nicht. Es gibt viel zu entdecken und zu erleben. Dazu werde ich zu einem spaeteren Zeitpunkt aber nochmal etwas sagen.
In einem Kommentar wurde ich nach mehr Informationen gefragt. Offiziell von der Don Bosco Mission aus Bonn gibt es diese Informationen (deutsch sprachig):
http://www.don-bosco-mission.de/index.php?id=2022
Vor einigen Jahren wurde aber auch im Stern ueber Manzini Youth Care berichtet:
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/karriere/soziales-jahr-freiwillige-vor-639532.html
Ausserdem hat Manzini Youth Care auch eine Website, wer einigermassen in Englisch aufgepasst hat wird diese englischsprachige Homepage sicherlich auch verstehen. Sie ist bei weitem das Informatifste, was man an Informationen im www finden kann.
http://www.manziniyouthcare.com/
Zu gutter letzt aber noch ein Video, welches vor einigen Jahren gedreht worden ist. Man kann es sich unter folgender Adresse angucken. Aber leider ist auch das nur auf Englisch… trotzdem auch ganz interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=lJSudF0o1CE
Und hier die Spendendetails, wenn Sie/ du direkt an Manzini Youth Care von Deutschland aus spenden moechten. Sie erhalten Spendenquittungen und natuerlich Berrichte, was mit dem Geld angefangen wird. Ich zur Zeit sehe persoenlich Bedarf an Schuhen. In Swaziland geht es auf den Winter zu und dass heist auch in Afrika wird es mal 5 Grad oder 8 Grad. Viele unserer Jungs haben keine Schuhe, laufen barfuss taeglich eine Stunde zur Grundschule. Andere haben Schuhe, die aber keine Sohle mehr haben oder Loecher haben. Viele veruschen sie mit superkleber wieder auf Vordermann zu bringen, aber nach dem fuenften Mal geht auch das nicht mehr. Wiederum andere Jungs haben Schuhe, die sie mit eigen verdienten Geld bezahlen. Statt nach der Schule zu lernen oder zu spielen, verdienen sie “in town” Geld…
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