Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich mich seit längerem nicht mehr gemeldet habe. Aber da meine Zeit in Eswatini (Swasiland) sich in schnellen Schritten den Ende zeneigt, verbringe ich derzeit sehr viel Zeit im Projekt.
Meine letzte Woche steht an, und in den vergangen Wochen ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiss wie ich es alles beschreiben und schreiben soll. Ich werde wohl das meiste selber erzählen, denn immerhin bin ich ab dem 10. August wieder in Deutschland, auch wenn es sicherlich nicht ganz leicht sein wird, sich wieder anzupassen an den deutschen Alltag.
Am vergangenen Freitag hatten wir unsere Abschiedsfeier in der Schule, bei der sich die Kinder und Jugendlichen von uns (Anna, eine weitere englische Volontärin und mir)verabschiedet haben. Es war sehr emotional und es hat wieder gezeigt wie viele Talente hier sind, von Tänzern, Sängern, Musikern, Dichtern, Fussballspieler, Rapper, Schauspieler, Komödianten ist alles vertreten. Es ärgert mich nur immer wieder, wie wenig diese Talente in diesem Land gefördert werden.
Auch die Perspektiven der Kinder sind nicht die Besten, trotzdem hemmt es nicht die Euphorie, die Begeisterung, die die Kinder an den Tag legen. Sicherlich gibt es hier eine Menge von Problemen und wir haben jede Menge Kinder, die kaum etwas zu essen haben, die auf dem nackten Fussboden ohne Decke und Bett schlafen, die geschlagen werden. Aber trotzdem leben sie und freuen sich und kämpfen für eine Zukunft und das ist etwas, was mich total begeistert.
Nicht immer bin ich glücklich mit den Kindern, wenn sie bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen, aber man kann jeden fragen, der schonmal in einem Swasiklassenzimmer war, wird bestätigen, dass es eine ganz andere Atmosphäre ist. Die Kinder sind so höflich und ruhig, das man eigentlich nur unterrichten brauch. Leider ist dies geprägt durch die Kultur des Geschlagen werden als Disziplinierungsmasnahme.
Also ich freue mich auf Zuhause, auch wenn es mir momentan sehr schwer fällt Abschied zu nehmen von allen Menschen, die mich hier umgeben.
Bis in einer Woche in Deutschland!
Sonntag, 1. August 2010
Sonntag, 13. Juni 2010
Ein grosses Musikfestival, ein grosses Sportfest und viel Stress
Die Zeit nachdem meine Mutter in den Flieger gestiegen ist, war von zwei grossen Events gekennzeichnet...und ein drittes hat begonnen findet seinen Hoehepunkt aber naechste Woche Freitag.
Einen Tag nach Ankunft meiner Mutter in Deutschland begann Swasilands groesstes Musikfestival: Bushfire! Ein dreitaegiges Festivel, was die Musikszene aus Mozambique, Suedafrika, Lesotho und Swasiand ins sagenumwogene "House on Fire" lockte. Geniale Preformences aus allen nur erdenklichen Musikbreichen waren am Start. Viele Bands die in Suedafrika jeder kennt, eine Band sogar mit einem Emmy ausgezeichnet. Es war ein tolles wenn auchg schlafloses Wochenende. Leider hat es am letzten Tag geregnet. Neben dem Musik wurden aber auch Fari Trade Produkte verkauft und ueber HIV aufgeklaert. Ich habe dann auch einen HIV Test gemacht um sicher zu stellen, dass noch immer alles in Ordnung ist (was es auch ist).
Die darauffolgende Woche war von den Vorbereitungen eines grossen Sportfestes gebrandmarkt, was zu viel Streit, Stress und Hektik fuehrte. Das Ergebnis am Ende war aber doch gut, dafuer, dass es das erste Event MYC dieser groesse war. In einer ganzen Reihe von Sportarten gab es Tuniere und Wettbewerbe an fuenf verschiedenen Standorten in ganz Manzini. Es war auch ein gelungener Auftakt zur WM 2010.
Die WM stellt ein weiteres Highlight da. Letzten Freitag ging es los und das konnte man auch in Swasiland schon um 6.00 Uhr morgens hoeren... Ich glaube fast jeder Swasi besitzt eine Vuvuzella und mit dieser wurde den ganzen Freitag ueber krach gemacht um den Start der Weltmeisterschaft einzuleuten. In den letzten Tagen gab es auf der Strasse keine anderes Thema als Fussball und natuerlich stehen alle auf der Seite vom grossen Nachbern und man hofft auch im kleinen Swasiland ein bisschen mehr zu verdienen, als sonst im Winter.
Ich habe die Spiele mir inzwischen an allen moeglichen Stellen angesehen. Wir Volontaere haben ja gluecklicher Weise keinen Fernseher und so sind wir immer auf fremde Geraete angewiesen oder auf Public Viewing. Es ist echt lustig zu sehen wie aufgebracht Swasis ueber Fussball debatieren koennen und wie sehr sie fuer andere Teams mitfiebern...So wird hhier fuer Suedkorea mindestens genauso gejubelt wie wir in Deutschland fuer Deutschland jubeln.
Ich habe selber aber das Glueck die WM 2010 dann nochmal einen Happen naeher zu sehen und zwar hat mich ein neuer deutscher Volontaer davon ueberzeugt mir dann doch Tickets zu kaufen. Also naechte Woche Freitag bei Deutschland vs. Serbien die Augen offenhalten ob ihr mich im Stadion von Port Elisabeth seht. Wenn nicht, habe ich wohl den Bus verpasst...
In diesem Sinne "auf gehts Deutschland schiesst ein Tor" und schoen weiter fuer Bafana Bafana jubeln...
Einen Tag nach Ankunft meiner Mutter in Deutschland begann Swasilands groesstes Musikfestival: Bushfire! Ein dreitaegiges Festivel, was die Musikszene aus Mozambique, Suedafrika, Lesotho und Swasiand ins sagenumwogene "House on Fire" lockte. Geniale Preformences aus allen nur erdenklichen Musikbreichen waren am Start. Viele Bands die in Suedafrika jeder kennt, eine Band sogar mit einem Emmy ausgezeichnet. Es war ein tolles wenn auchg schlafloses Wochenende. Leider hat es am letzten Tag geregnet. Neben dem Musik wurden aber auch Fari Trade Produkte verkauft und ueber HIV aufgeklaert. Ich habe dann auch einen HIV Test gemacht um sicher zu stellen, dass noch immer alles in Ordnung ist (was es auch ist).
Die darauffolgende Woche war von den Vorbereitungen eines grossen Sportfestes gebrandmarkt, was zu viel Streit, Stress und Hektik fuehrte. Das Ergebnis am Ende war aber doch gut, dafuer, dass es das erste Event MYC dieser groesse war. In einer ganzen Reihe von Sportarten gab es Tuniere und Wettbewerbe an fuenf verschiedenen Standorten in ganz Manzini. Es war auch ein gelungener Auftakt zur WM 2010.
Die WM stellt ein weiteres Highlight da. Letzten Freitag ging es los und das konnte man auch in Swasiland schon um 6.00 Uhr morgens hoeren... Ich glaube fast jeder Swasi besitzt eine Vuvuzella und mit dieser wurde den ganzen Freitag ueber krach gemacht um den Start der Weltmeisterschaft einzuleuten. In den letzten Tagen gab es auf der Strasse keine anderes Thema als Fussball und natuerlich stehen alle auf der Seite vom grossen Nachbern und man hofft auch im kleinen Swasiland ein bisschen mehr zu verdienen, als sonst im Winter.
Ich habe die Spiele mir inzwischen an allen moeglichen Stellen angesehen. Wir Volontaere haben ja gluecklicher Weise keinen Fernseher und so sind wir immer auf fremde Geraete angewiesen oder auf Public Viewing. Es ist echt lustig zu sehen wie aufgebracht Swasis ueber Fussball debatieren koennen und wie sehr sie fuer andere Teams mitfiebern...So wird hhier fuer Suedkorea mindestens genauso gejubelt wie wir in Deutschland fuer Deutschland jubeln.
Ich habe selber aber das Glueck die WM 2010 dann nochmal einen Happen naeher zu sehen und zwar hat mich ein neuer deutscher Volontaer davon ueberzeugt mir dann doch Tickets zu kaufen. Also naechte Woche Freitag bei Deutschland vs. Serbien die Augen offenhalten ob ihr mich im Stadion von Port Elisabeth seht. Wenn nicht, habe ich wohl den Bus verpasst...
In diesem Sinne "auf gehts Deutschland schiesst ein Tor" und schoen weiter fuer Bafana Bafana jubeln...
Meine Mutter in Swasiland
Meine Mutter hat zwei Wochen im Koenigreich Eswatini verbracht. Es war schoen ihr alles zu zeigen, wie ich wohne, was ich so alles mache und wie Swasiland ist. Swasis sind meistens freundlich und freuen sich meistens andere Menschen kennen zu lernen. Herrausragend ist allerdings ihre immer noch grosse Verbundenheit zur Kultur. Sie sind stolz drauf Swazis zu sein.
Swasiland ist so klein wie ich glaube Thueringen (oder aehnlich) bietet aber landschaftlich auch Vielfaeltigkeit an...(Berge, Waelder, Halbwueste) Meiner Mutter habe ich fast unser ganzes Projekt gezeigt, was allerdings nicht ganz einfach ist, denn es ist schon ziemlich gross...
Sie hat auch einige unserer Jungs kennengelernt, hat meinen Unterricht und mein Zimmer inspiziert und immer in die falsche Richtung geguckt, wenn wir die Strasse ueberquerrt haben...sodass ich sie am Ende an die Hand nehmen musste :-)
In den zwei Wochen haben wir auch einen Abstehcer nach Mosambik gemcht, wo wir uns die Hauptstadt Maputo angesehen haben. Eine typische afrikanische Grosstadt...mit Heruntergekommenden Hauesern aus der Kolonialzeit und fantastischen Seafood. Sogar ich habe meinen Fisch auf dem beruehmten Fischmarkt in Maputo richtig genossen und das, wo ich Fisch doch eigentlich gar nicht austehen kann.
Die Zeit verging durch die vielen Aktivitaeten so schnell, dass meine Mutter dann auf einmal auch schon wieder im Flugzeug nach Hause sass.
Naja jetzt sind es ja nur noch 8/9 Wochen oder so bis ich wieder in das Land des Weltmeister 2010 reisen werde...
Swasiland ist so klein wie ich glaube Thueringen (oder aehnlich) bietet aber landschaftlich auch Vielfaeltigkeit an...(Berge, Waelder, Halbwueste) Meiner Mutter habe ich fast unser ganzes Projekt gezeigt, was allerdings nicht ganz einfach ist, denn es ist schon ziemlich gross...
Sie hat auch einige unserer Jungs kennengelernt, hat meinen Unterricht und mein Zimmer inspiziert und immer in die falsche Richtung geguckt, wenn wir die Strasse ueberquerrt haben...sodass ich sie am Ende an die Hand nehmen musste :-)
In den zwei Wochen haben wir auch einen Abstehcer nach Mosambik gemcht, wo wir uns die Hauptstadt Maputo angesehen haben. Eine typische afrikanische Grosstadt...mit Heruntergekommenden Hauesern aus der Kolonialzeit und fantastischen Seafood. Sogar ich habe meinen Fisch auf dem beruehmten Fischmarkt in Maputo richtig genossen und das, wo ich Fisch doch eigentlich gar nicht austehen kann.
Die Zeit verging durch die vielen Aktivitaeten so schnell, dass meine Mutter dann auf einmal auch schon wieder im Flugzeug nach Hause sass.
Naja jetzt sind es ja nur noch 8/9 Wochen oder so bis ich wieder in das Land des Weltmeister 2010 reisen werde...
Reise durch Suedafrika
Es war eine schoene Zeit, als ich mit meiner Mutter zusammen Suedafrika bereiste. Ich denke, dass ich fuer uns beide sprechen darf, wenn ich sage, dass wir die Vielfaeltigkeits Suedafrikas voll ausgekostet haben. Von beeidruckenden Kliffstraenden bis hin zum Kruegerpark durchquerrten wir einmal komplett eines der grossten Laender der Welt.
Die Vielfaeltigkeit Suedafrikas spiegelt sich aber nicht nur wieder in den verschiedenen Landschaften (Halbwueste, Busch, Wald, Strand, Berge...), sondern auch in den verschiedenen Kulturen, Sprachen und Gehaeltern. Auf Englisch wueder ich sagen, dass Suedafrika so "diverse" ist.
Meine Mutter und ich sind zusammen mit einer deutschen Reisegruppe gereist. Fuer mich war der ploetzliche Wechsel von Lebensstandarts ni8cht ganz einfach. Meine gropessten Probleme waren glaube ich die doch sehr hohen Preise im Vergleich zu Swasiland.
Zwar war es schoen auch mal wieder eine vergessene Seite des Lebens kennen zu lernen, aber ich habe mich trotzdem gefreut nach "Hause" in Swasiland anzukommen.
Unsere Reise begann in Kapstadt wir sind dann weiter gefahren durch die Weinregion am Kap. Im Anschluss daran sind wir an der Kuester entlanggefahren, was in Suedafrika als die Garten Route bekannt ist.
Mit Zwischenstopps in einigen sehr schoenen Hotels haben wir uns durch die Grosse/kleine Karrou und einer beeindruckenden Tropfsteinhoele letzendlich bis nach Port Elizabeth durchgeschlengelt.
Von dort ging es mit dem Flugzeug nach Durban. In Durban haben wir dann in die Drakensberge gemacht. Danach ging es in den Nationalpark Hluhlue, wo wir auf einer Pirschfahrt verschiedene Tiere aus naechster Naehe in ihrem natuerlichen Umfeld entdecken durften (Nashorn, Giraffe, Zebra und Bueffel). Weiter ging es durch Swasiland hinein in den Kruegerpark, wo wir dann endlich die grossen Fuenf (Bueffel, Elefant, Nashorn, Loewe und Leopard) gesehen haben. Mich hat am Meisten gefreut, dass wir das grosse Glueck hatten einen Leoparden zu sehen, denn das ist nicht immer ganz einfach.
Im Anschluss an den Kruegerpark gab es noch einen Abstecher zum Blyde River Cannyen und zu irgendwelchen Sprudelquellen, die sehr schoen beim heissen Wetter aussahen und auch schoen abgekuehlt haben. Letzten Endes erreichten wir dann die Endstation Johannesburg wovon meine Mutter und ich dann nach Swasiland flogen und eines sei an dieser Stelle auch gesagt...die Beamten am Flughafen in Johannesburg sind sehr strikt, was Gewichtlimits von Handgepaeck und den eingecheckten Gepaeck gilt...
Die Vielfaeltigkeit Suedafrikas spiegelt sich aber nicht nur wieder in den verschiedenen Landschaften (Halbwueste, Busch, Wald, Strand, Berge...), sondern auch in den verschiedenen Kulturen, Sprachen und Gehaeltern. Auf Englisch wueder ich sagen, dass Suedafrika so "diverse" ist.
Meine Mutter und ich sind zusammen mit einer deutschen Reisegruppe gereist. Fuer mich war der ploetzliche Wechsel von Lebensstandarts ni8cht ganz einfach. Meine gropessten Probleme waren glaube ich die doch sehr hohen Preise im Vergleich zu Swasiland.
Zwar war es schoen auch mal wieder eine vergessene Seite des Lebens kennen zu lernen, aber ich habe mich trotzdem gefreut nach "Hause" in Swasiland anzukommen.
Unsere Reise begann in Kapstadt wir sind dann weiter gefahren durch die Weinregion am Kap. Im Anschluss daran sind wir an der Kuester entlanggefahren, was in Suedafrika als die Garten Route bekannt ist.
Mit Zwischenstopps in einigen sehr schoenen Hotels haben wir uns durch die Grosse/kleine Karrou und einer beeindruckenden Tropfsteinhoele letzendlich bis nach Port Elizabeth durchgeschlengelt.
Von dort ging es mit dem Flugzeug nach Durban. In Durban haben wir dann in die Drakensberge gemacht. Danach ging es in den Nationalpark Hluhlue, wo wir auf einer Pirschfahrt verschiedene Tiere aus naechster Naehe in ihrem natuerlichen Umfeld entdecken durften (Nashorn, Giraffe, Zebra und Bueffel). Weiter ging es durch Swasiland hinein in den Kruegerpark, wo wir dann endlich die grossen Fuenf (Bueffel, Elefant, Nashorn, Loewe und Leopard) gesehen haben. Mich hat am Meisten gefreut, dass wir das grosse Glueck hatten einen Leoparden zu sehen, denn das ist nicht immer ganz einfach.
Im Anschluss an den Kruegerpark gab es noch einen Abstecher zum Blyde River Cannyen und zu irgendwelchen Sprudelquellen, die sehr schoen beim heissen Wetter aussahen und auch schoen abgekuehlt haben. Letzten Endes erreichten wir dann die Endstation Johannesburg wovon meine Mutter und ich dann nach Swasiland flogen und eines sei an dieser Stelle auch gesagt...die Beamten am Flughafen in Johannesburg sind sehr strikt, was Gewichtlimits von Handgepaeck und den eingecheckten Gepaeck gilt...
Montag, 24. Mai 2010
weitere Beitraege...und Mailantworten
es tut mir leid, dass ich das jetzt so "oeffentlich" machen muss, aber bitte habt noch ein bisschen gedult mit emails und Blogeintraegen, solbald meine Mutter wieder im Flieger sitzt habe ich mehr Zeit zum Antworten und schreiben...das hoffe ich jedenfalls...wir werden sehen ;-)
Meine Woche in Kapstadt
Durch die beruehmte Aschewolke hatte ich eine Woche alleine, ohne meine Mutter, in Kapstadt. Gluecklicherweise ist Kapstadt eine sehr schoene Stadt und man kann sehr viel machen.
Auch wenn die ersten tage, ich will mal sagen etwas merkwuerdig waren. Es ist nicht ganz leicht, denn nach einiger Zeit schraubt man natuerlich auch seinen lebensstandart nach unten. So bin ich also in eine relativ schoenes und teueres Hotel in kapstadt am Montag angekommen. ichglaube es gab schon ein paar Blicke auf meine Schuhe, wo die Sohlen abfielen oder auf das unrasierte gesicht. insofern war es also sehr gut, dass ich eine Woche Zeit hatte mich wieder europaeisch fuer meine Mutter zu gestalten...also: Neue Schuhe gekauft, ab zum Frieseur und jeden morgen dann rasiert. So ist meine Mutter dann gluecklicherweise nicht direkt wieder nach Hause gefahren, nachdem sie mich gesehen hat.
In meiner Woche alleine habe ich verschiedene sachen unternommen. Natuerlich die ganzen Touristensachen wie Robben Island (dort war Friedensnobelpreistraeger Nelson Mandela jahrelang inhaftiert) oder die Waterfront angesehen. Auch vom Tafelberg gab es atemberaubende Blicke. Wie auch immer ich konnte aber auch endlich wieder Dinge machen, die ich in Manzini nicht machen konnte...zum Beispiel ins Kino gehen, Schwimmen gehen (ok das Wasser im Outdoor Schwimmbad, welches aber direkt am Ozean liegt, war richtig kalt und so habe ich mir dann keinen Schwimmbadtag gemacht, sondern bin nur zwei bahnen rauf und runter geschwommen...) oder auch Fernsehn. Mein Zimmer verfuegte ueber den Luxus eines Fernsehers, was hies, dass ich oft abends eine Stunde lang einfach nur Nachrichten geguckt habe.
Zu meinen persoenlichen Highlights in Kapstadt gehoerten aber drei Sachen, zum einen habe ich eine frau kennengelernt die in einem der vielen Townships von Kappstadt wohnt, mit ihr habe ich mir dann ihren Township angeguckt, nachdem ich mit Zug und Kombi (das sind so Kleinbusse, die als Sammeltaxi fungieren) zu ihr gefahren bin. Es war interessant zu sehen was fuer verschiedene Projekte es in diesen Townships gibt und wie sie den Menschen dort helfen und ausserdem hatte es sich dann auch wieder ein bisschen mehr wie "zu Hause" angefuehlt...also es waren dort kaum noch Weisse und ueberhaupt die Metalitaet der Menschen war herzlicher und offener.
Mein zweites Highlight war dann, dass ich mir Skomp (die Gruppe, die Musik auf allen moeglichen Haushaltsgegenstaenden machen), fuer nur 7,50 Euro angucken konnte. Es war wirklich toll, super lustig und unterhaltsam und das ganze Publikum hat mitgemacht.
Das dritte Highlight war dann eine Ganztagesfahrt zum Kap der Guten Hoffnung mit verschiedenen Zwischenstops, Sandwichpause und kleiner Radtour am Kap. insgesamt hat mir die Woche sehr gut gefallen und es hat sehr viel Spass gemacht sich sein eigenes "Touri programm zusammen zustellen"... aber bald sollte dann ja auch meine Mutter kommen...
Auch wenn die ersten tage, ich will mal sagen etwas merkwuerdig waren. Es ist nicht ganz leicht, denn nach einiger Zeit schraubt man natuerlich auch seinen lebensstandart nach unten. So bin ich also in eine relativ schoenes und teueres Hotel in kapstadt am Montag angekommen. ichglaube es gab schon ein paar Blicke auf meine Schuhe, wo die Sohlen abfielen oder auf das unrasierte gesicht. insofern war es also sehr gut, dass ich eine Woche Zeit hatte mich wieder europaeisch fuer meine Mutter zu gestalten...also: Neue Schuhe gekauft, ab zum Frieseur und jeden morgen dann rasiert. So ist meine Mutter dann gluecklicherweise nicht direkt wieder nach Hause gefahren, nachdem sie mich gesehen hat.
In meiner Woche alleine habe ich verschiedene sachen unternommen. Natuerlich die ganzen Touristensachen wie Robben Island (dort war Friedensnobelpreistraeger Nelson Mandela jahrelang inhaftiert) oder die Waterfront angesehen. Auch vom Tafelberg gab es atemberaubende Blicke. Wie auch immer ich konnte aber auch endlich wieder Dinge machen, die ich in Manzini nicht machen konnte...zum Beispiel ins Kino gehen, Schwimmen gehen (ok das Wasser im Outdoor Schwimmbad, welches aber direkt am Ozean liegt, war richtig kalt und so habe ich mir dann keinen Schwimmbadtag gemacht, sondern bin nur zwei bahnen rauf und runter geschwommen...) oder auch Fernsehn. Mein Zimmer verfuegte ueber den Luxus eines Fernsehers, was hies, dass ich oft abends eine Stunde lang einfach nur Nachrichten geguckt habe.
Zu meinen persoenlichen Highlights in Kapstadt gehoerten aber drei Sachen, zum einen habe ich eine frau kennengelernt die in einem der vielen Townships von Kappstadt wohnt, mit ihr habe ich mir dann ihren Township angeguckt, nachdem ich mit Zug und Kombi (das sind so Kleinbusse, die als Sammeltaxi fungieren) zu ihr gefahren bin. Es war interessant zu sehen was fuer verschiedene Projekte es in diesen Townships gibt und wie sie den Menschen dort helfen und ausserdem hatte es sich dann auch wieder ein bisschen mehr wie "zu Hause" angefuehlt...also es waren dort kaum noch Weisse und ueberhaupt die Metalitaet der Menschen war herzlicher und offener.
Mein zweites Highlight war dann, dass ich mir Skomp (die Gruppe, die Musik auf allen moeglichen Haushaltsgegenstaenden machen), fuer nur 7,50 Euro angucken konnte. Es war wirklich toll, super lustig und unterhaltsam und das ganze Publikum hat mitgemacht.
Das dritte Highlight war dann eine Ganztagesfahrt zum Kap der Guten Hoffnung mit verschiedenen Zwischenstops, Sandwichpause und kleiner Radtour am Kap. insgesamt hat mir die Woche sehr gut gefallen und es hat sehr viel Spass gemacht sich sein eigenes "Touri programm zusammen zustellen"... aber bald sollte dann ja auch meine Mutter kommen...
Donnerstag, 22. April 2010
Informationen ueber Manzini Youth Care

Hallo, nur ganz kurz, weil die Zeit im Internetcafe sehr begrenzt ist. Mir geht es gut in Cape Town und ich langweile mich auch nicht. Es gibt viel zu entdecken und zu erleben. Dazu werde ich zu einem spaeteren Zeitpunkt aber nochmal etwas sagen.
In einem Kommentar wurde ich nach mehr Informationen gefragt. Offiziell von der Don Bosco Mission aus Bonn gibt es diese Informationen (deutsch sprachig):
http://www.don-bosco-mission.de/index.php?id=2022
Vor einigen Jahren wurde aber auch im Stern ueber Manzini Youth Care berichtet:
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/karriere/soziales-jahr-freiwillige-vor-639532.html
Ausserdem hat Manzini Youth Care auch eine Website, wer einigermassen in Englisch aufgepasst hat wird diese englischsprachige Homepage sicherlich auch verstehen. Sie ist bei weitem das Informatifste, was man an Informationen im www finden kann.
http://www.manziniyouthcare.com/
Zu gutter letzt aber noch ein Video, welches vor einigen Jahren gedreht worden ist. Man kann es sich unter folgender Adresse angucken. Aber leider ist auch das nur auf Englisch… trotzdem auch ganz interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=lJSudF0o1CE
Und hier die Spendendetails, wenn Sie/ du direkt an Manzini Youth Care von Deutschland aus spenden moechten. Sie erhalten Spendenquittungen und natuerlich Berrichte, was mit dem Geld angefangen wird. Ich zur Zeit sehe persoenlich Bedarf an Schuhen. In Swaziland geht es auf den Winter zu und dass heist auch in Afrika wird es mal 5 Grad oder 8 Grad. Viele unserer Jungs haben keine Schuhe, laufen barfuss taeglich eine Stunde zur Grundschule. Andere haben Schuhe, die aber keine Sohle mehr haben oder Loecher haben. Viele veruschen sie mit superkleber wieder auf Vordermann zu bringen, aber nach dem fuenften Mal geht auch das nicht mehr. Wiederum andere Jungs haben Schuhe, die sie mit eigen verdienten Geld bezahlen. Statt nach der Schule zu lernen oder zu spielen, verdienen sie “in town” Geld…
Sonntag, 18. April 2010
Happy Birthday
Naja in der kommenden Woche ht nicht nur mein Vater Geburtstag, nein auch Koenig Mswati III feiert morgen seinen 4. Geburtstag. Dafuer wurde natuerlich wieder das ganze land mit bunten Faehnchen beschmueckt und auch viele Polizeitrupps zeichnen ein Bild des Geburtstags eines Koenigs. Ich werde dem ganzen Rummel aber morgen entfliehen, da ich mich auf den Weg nach Kapstadt machen werde um dann hoffentlich nach ueber acht Monaten meine Mutter wieder zu sehen.
Allerdings ist es noch nicht so ganz klar ob Fru Mehlwitz denn wirklich hinunter fliegt auf den afrikanischen Kontinent, denn aufgrund von den islaendischen Vulkanaktivitaeten ist das Chaos vorprogrammiert, also ich werde dann wahrscheinlich etwas laenger auf meine Mutter warten duerfen. Aber es wird sich ja dann morgen zeigen, ob ihr Flugzeug in Richtung Afrika abeheben wird oder nicht. Bis dahin heisst es: Daumen druecken...
Im Volontaershaus gab es einen weiteren Schritt in Richtung Zivilisation, wie es meine Oma bezeichnet hat: Denn seit einer Woche haben wir eine Waschmaschine, an dieser Stelle moechte ich nocheinmal hervorheben, dass Waschen mit der Waschmaschine, deutlich angenehmer, schneller und preiswerter ist, als mit den Haenden.
Naja ich bin auf jeden Fall richtig aufgeregt und freue mich schon auf meine Suedafrikareise und natuerlich darauf, meine Mutter endlich wieder zu sehen.
Ich hoffe, dass es allen in Deutschland soweit gut geht und bitte den kurzen Post zu entschuldigen...denn ich muss noch Koffer packen...ich hoffe, dass inzwischen die Waesche getrocknet ist...
Allerdings ist es noch nicht so ganz klar ob Fru Mehlwitz denn wirklich hinunter fliegt auf den afrikanischen Kontinent, denn aufgrund von den islaendischen Vulkanaktivitaeten ist das Chaos vorprogrammiert, also ich werde dann wahrscheinlich etwas laenger auf meine Mutter warten duerfen. Aber es wird sich ja dann morgen zeigen, ob ihr Flugzeug in Richtung Afrika abeheben wird oder nicht. Bis dahin heisst es: Daumen druecken...
Im Volontaershaus gab es einen weiteren Schritt in Richtung Zivilisation, wie es meine Oma bezeichnet hat: Denn seit einer Woche haben wir eine Waschmaschine, an dieser Stelle moechte ich nocheinmal hervorheben, dass Waschen mit der Waschmaschine, deutlich angenehmer, schneller und preiswerter ist, als mit den Haenden.
Naja ich bin auf jeden Fall richtig aufgeregt und freue mich schon auf meine Suedafrikareise und natuerlich darauf, meine Mutter endlich wieder zu sehen.
Ich hoffe, dass es allen in Deutschland soweit gut geht und bitte den kurzen Post zu entschuldigen...denn ich muss noch Koffer packen...ich hoffe, dass inzwischen die Waesche getrocknet ist...
Samstag, 10. April 2010
Die ganze Woche lang die Decke anstarren
Ja das passiert nunmal, wenn man ein unglaubliches Talent hat krank zu werden. Wie man dieser Bemerkung jedoch entnehmen kann geht es mir mittlerweile wieder gut, nachdem ich mit Medikamenten vollgepumpt worden bin, zuerst von unseren finnischen Volontaeren und dann vom Arzt. Dementsprechend gibt es auch nicht so viel zu berrichten.
Wobei ich doch nochmal ueber meine Osternacht erzaehlen moechte. Wir Volontaere waren naemlich zu einer sehr besonderen Osternacht eingeladen worden. Eine amerikanische Nonne hatte uns eingeladen eine Osternacht mit Taubstummen zu feiern. Der Gottesdienst wurde in Gebaerdensprache abgehalten, also Lesungen, Vater Unser, Wandlung...alles in Gebaerdensprache. Gluecklicherweise war der Priester, der die Messe gehalten hat, hat aber immer wieder auch die Sachen ausgesprochen, sodass wir sie auch verstehen konnten.
Das Schoene ist die Einfachheit und die Freude, die diese Menschen beim zelebrieren ihres Glaubens haben... sie sind alle so froehlich. Keinen kuemmert es aus offensichtlichen Gruenden wenn ein Handy klingelt oder die babys schreien. Ich glaube es hat andauernd irgend ein Telefon geschellt. Das tollste war dann, als alle Gemeindemitglieder angefangen haben zu streiten, wann ihre Gemeinde angefangen hat zusammen Osternacht zu feiern...es war herrlich wie alle wildgestierend versucht haben ihren Standpunkt klarzumachen, dass es 1993 und nicht 1992 war.
Der Gottesdienst und die Menschen waren sehr sehr angenehm. Eine einfache und vor allem authentische oesterliche Freude war zu spueren... Ich werde diese Osternacht nicht so schnell wieder vergessen... In diesem Sinne, allen denen ich es noch nicht gesagt habe: Frohe Ostern!
Wobei ich doch nochmal ueber meine Osternacht erzaehlen moechte. Wir Volontaere waren naemlich zu einer sehr besonderen Osternacht eingeladen worden. Eine amerikanische Nonne hatte uns eingeladen eine Osternacht mit Taubstummen zu feiern. Der Gottesdienst wurde in Gebaerdensprache abgehalten, also Lesungen, Vater Unser, Wandlung...alles in Gebaerdensprache. Gluecklicherweise war der Priester, der die Messe gehalten hat, hat aber immer wieder auch die Sachen ausgesprochen, sodass wir sie auch verstehen konnten.
Das Schoene ist die Einfachheit und die Freude, die diese Menschen beim zelebrieren ihres Glaubens haben... sie sind alle so froehlich. Keinen kuemmert es aus offensichtlichen Gruenden wenn ein Handy klingelt oder die babys schreien. Ich glaube es hat andauernd irgend ein Telefon geschellt. Das tollste war dann, als alle Gemeindemitglieder angefangen haben zu streiten, wann ihre Gemeinde angefangen hat zusammen Osternacht zu feiern...es war herrlich wie alle wildgestierend versucht haben ihren Standpunkt klarzumachen, dass es 1993 und nicht 1992 war.
Der Gottesdienst und die Menschen waren sehr sehr angenehm. Eine einfache und vor allem authentische oesterliche Freude war zu spueren... Ich werde diese Osternacht nicht so schnell wieder vergessen... In diesem Sinne, allen denen ich es noch nicht gesagt habe: Frohe Ostern!
Samstag, 3. April 2010
Erster Aprilpost
Hallo,
euch allen wuensche ich zunaechst ein Frohes Osterfest, leider einen Tag zu frueh, aber morgen ist leider das Internetcafe geschlossen!
Die letzte Woche war leider vom Tod eines unserer Schuelers ueberschattet. Ich werde aber nicht weiter darueber hier schreiben.
Ich gebe einfach mal zu Protokoll was letzte Woche alles los war, zum Glueck nicht viel, denn es war eine ruhige Woche.
Montag:
Zunaechst bin ich erst spaeter zur Schule gegangen, da ich noch ein Projekt fertig stellen musste fuer eine Nonne. Es ging darum einen Stundenplan fuer 400 Lehrer zu organisieren die an verschiedenen Fortbildungsworkshops teilnehmen. Spaeter ging es dann ab zur Schule wo wir dann unsere Monatstests geschrieben haben. Eigentlich bewscheuert, weil wir in zwei Wochen schon wieder Tests schreiben, die Abschlusstests von Term 1, die dann 100% der Note in jedem Fach ausmachen. Ich bin aber wirklich gluecklich, dass ich jetzt fast mit dem Stoff durch bin, den ich im erstern Term unterrichten muss in Mathe. Leider bin ich in Social Studies noch etwas hinterher.
Am Nachmittag ging es dann nach Sik, um dort anzufangen mit den Proben fuer ein Don Bosco Stueck... ich bin mal gespannt wohin das fuehren wird. Am Abend haben wir dann eine Lehrerin zum Homestead des verstorbenen Jungen gebracht. Im Anschluss daran hatten Anna und ich noch ein Meeting mit besagter Nonne.
Dienstag:
Die Tests gehen weiter in der Schule im morgen. Der Unterricht wird frueher beendet, weil nun alle Lehrer zum besagten Homestead gehen um Spenden der Schueler zu ueberreichen. Meine Klasse hat insgesamt etwas ueber 50 Rand gesammelt, was ungefaehr fuenf Euro enspricht. Im Nachmittag findet dann ein Housefathers Meeting statt. Wie immer wird viel geredet. Jetzt wird vor allem verusucht werden an der Ernaehrung was zu drehen, weil unserer Jungs jeden Tag im Jahr das gleiche essen. Und alle Mahlzeiten werden aus besagtem Mealie Meal hergestellt. Wenn man das ein paar Jahre lang mitmacht und jeden Tag das gleiche Essen bekommt, moechte man natuerlich auch mal ein wenig Abwechslung haben...Problem ist aber wie immer das Geld...
Am Abend haben wir dann irgendeinen Film geguckt...Ich erinner mich gar nicht mehr welcher das war... Das Leben mit Beamer und Laptops und externen Festplatten laesst sich leben.
Mittwoch;
Zur Abwechslung war ich morgens wieder in der Schule. Dort wurden dann weiter tests geschrieben (es mussten ja Tests in allen sieben Faechern geschrieben werden). Am Nachmittag war ich dann im Jugendzentrum, dort habe ich dann auch versucht ein paar Gewichte zu heben in dem neuen Fitnessstudio...naja peinlich war das schon, wenn alle das dreifache stemmen und man bis heute immer noch Muskelkater hat ;-)
Am Abend sind wir dann zur Lernzeit gefahren, wobei die meisten Kids nicht gelernt haben, sondern gespielt haben, da am naechsten Tag keine Schule war... naja zo kann es gehen... Immerhin habe ich dann ein paar neue Swazi Lieder gelernt.
Donnerstag:
Kurz am Morgen zur Schule gegangen, um festzustellen, dass es kein Essen fuer die Schueler gibt, deswegen beschliesst der Schulleiter, dass die Schule frueher geschlossen wird. Es wird also nur geputzt und dann Assembly, wo dann sehr viel gesungen wird, weil Zitat: "Wir heute (Donnerstag) schonmal Karfreitag feiern und alle muessen singen, da wenn man nicht laut singt, von sehr vielen Demonen bessesen ist." Nun war ich wirklich froh, dass ich am Tag zuvor Nachhilfe Unterricht bekommen hatte in ein paar Swazi Songs.
Den Rest des Tages 9von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr habe ich dann mit einem Hausvater von Sik damit verbracht, das Fernsehn dort wieder in Gang zu kriegen, nach Stunden und einigen Rands spaeter habe ich dann das Handtuch geworfen, er hat es noch weiter versucht. Inzwischen hat er (Celimusa) allerdings auch aufgegeben...mal schaun, vielleicht wird das Projekt TV nach dem projekt Matratzen naechste Woche in Angriff genommen...
Am Abend war dann die Nachtvigil, vor der Beerdigung. Wir sind nicht die ganze Nacht geblieben, ausser Sean, der sich die ganze nacht im Homestead um die Ohren geschlagen hat...mit wie man sich erzaehlt 30 Zigaretten^^
Freitag
Frueh am morgen ging es dann los zur Beerdigung, danach wurden noch ein paar Kinder nach Hause gebracht und dann habe ich den fast den rest des tages verschlafen...also bis Anna um 14.00 Uhr dann in mein Zimmer kam um zu sagen, dass der Kreuzweg gerade anfaengt. Ich bin dann nur um 15.00 Uhr zur Karfreitagsliturgie gegangen. Die dann fast drei Stunden gedauert hat... Danach Abendbrot gegessen, ein bisschen gequatscht, Film geguckt und dann ab ins Bett gegangen.
Samstag
Ja und dann bin ich schon bei heute angelangt... frueh aufgestanden, um einen Spaten von Sik fuer Enjabulweni abzuholen, dann ziemlich lange mein Muesli gefruehstueckt und im Anschluss daran ging es dann ins Einkaufszentrum (nur 15-20 Minuten zu Fuss) Bilder ausdrucken, was hier sehr teuer ist 30 cent pro Bild... Naja und jetzt sitze ich im Internetcafe...
Also wie auch immer das war meine Woche bis jetzt...ich wuensche euch allen ein Frohes Osterfest und eine schoene freie Zeit...man sieht sich ja bald schon wieder...
euch allen wuensche ich zunaechst ein Frohes Osterfest, leider einen Tag zu frueh, aber morgen ist leider das Internetcafe geschlossen!
Die letzte Woche war leider vom Tod eines unserer Schuelers ueberschattet. Ich werde aber nicht weiter darueber hier schreiben.
Ich gebe einfach mal zu Protokoll was letzte Woche alles los war, zum Glueck nicht viel, denn es war eine ruhige Woche.
Montag:
Zunaechst bin ich erst spaeter zur Schule gegangen, da ich noch ein Projekt fertig stellen musste fuer eine Nonne. Es ging darum einen Stundenplan fuer 400 Lehrer zu organisieren die an verschiedenen Fortbildungsworkshops teilnehmen. Spaeter ging es dann ab zur Schule wo wir dann unsere Monatstests geschrieben haben. Eigentlich bewscheuert, weil wir in zwei Wochen schon wieder Tests schreiben, die Abschlusstests von Term 1, die dann 100% der Note in jedem Fach ausmachen. Ich bin aber wirklich gluecklich, dass ich jetzt fast mit dem Stoff durch bin, den ich im erstern Term unterrichten muss in Mathe. Leider bin ich in Social Studies noch etwas hinterher.
Am Nachmittag ging es dann nach Sik, um dort anzufangen mit den Proben fuer ein Don Bosco Stueck... ich bin mal gespannt wohin das fuehren wird. Am Abend haben wir dann eine Lehrerin zum Homestead des verstorbenen Jungen gebracht. Im Anschluss daran hatten Anna und ich noch ein Meeting mit besagter Nonne.
Dienstag:
Die Tests gehen weiter in der Schule im morgen. Der Unterricht wird frueher beendet, weil nun alle Lehrer zum besagten Homestead gehen um Spenden der Schueler zu ueberreichen. Meine Klasse hat insgesamt etwas ueber 50 Rand gesammelt, was ungefaehr fuenf Euro enspricht. Im Nachmittag findet dann ein Housefathers Meeting statt. Wie immer wird viel geredet. Jetzt wird vor allem verusucht werden an der Ernaehrung was zu drehen, weil unserer Jungs jeden Tag im Jahr das gleiche essen. Und alle Mahlzeiten werden aus besagtem Mealie Meal hergestellt. Wenn man das ein paar Jahre lang mitmacht und jeden Tag das gleiche Essen bekommt, moechte man natuerlich auch mal ein wenig Abwechslung haben...Problem ist aber wie immer das Geld...
Am Abend haben wir dann irgendeinen Film geguckt...Ich erinner mich gar nicht mehr welcher das war... Das Leben mit Beamer und Laptops und externen Festplatten laesst sich leben.
Mittwoch;
Zur Abwechslung war ich morgens wieder in der Schule. Dort wurden dann weiter tests geschrieben (es mussten ja Tests in allen sieben Faechern geschrieben werden). Am Nachmittag war ich dann im Jugendzentrum, dort habe ich dann auch versucht ein paar Gewichte zu heben in dem neuen Fitnessstudio...naja peinlich war das schon, wenn alle das dreifache stemmen und man bis heute immer noch Muskelkater hat ;-)
Am Abend sind wir dann zur Lernzeit gefahren, wobei die meisten Kids nicht gelernt haben, sondern gespielt haben, da am naechsten Tag keine Schule war... naja zo kann es gehen... Immerhin habe ich dann ein paar neue Swazi Lieder gelernt.
Donnerstag:
Kurz am Morgen zur Schule gegangen, um festzustellen, dass es kein Essen fuer die Schueler gibt, deswegen beschliesst der Schulleiter, dass die Schule frueher geschlossen wird. Es wird also nur geputzt und dann Assembly, wo dann sehr viel gesungen wird, weil Zitat: "Wir heute (Donnerstag) schonmal Karfreitag feiern und alle muessen singen, da wenn man nicht laut singt, von sehr vielen Demonen bessesen ist." Nun war ich wirklich froh, dass ich am Tag zuvor Nachhilfe Unterricht bekommen hatte in ein paar Swazi Songs.
Den Rest des Tages 9von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr habe ich dann mit einem Hausvater von Sik damit verbracht, das Fernsehn dort wieder in Gang zu kriegen, nach Stunden und einigen Rands spaeter habe ich dann das Handtuch geworfen, er hat es noch weiter versucht. Inzwischen hat er (Celimusa) allerdings auch aufgegeben...mal schaun, vielleicht wird das Projekt TV nach dem projekt Matratzen naechste Woche in Angriff genommen...
Am Abend war dann die Nachtvigil, vor der Beerdigung. Wir sind nicht die ganze Nacht geblieben, ausser Sean, der sich die ganze nacht im Homestead um die Ohren geschlagen hat...mit wie man sich erzaehlt 30 Zigaretten^^
Freitag
Frueh am morgen ging es dann los zur Beerdigung, danach wurden noch ein paar Kinder nach Hause gebracht und dann habe ich den fast den rest des tages verschlafen...also bis Anna um 14.00 Uhr dann in mein Zimmer kam um zu sagen, dass der Kreuzweg gerade anfaengt. Ich bin dann nur um 15.00 Uhr zur Karfreitagsliturgie gegangen. Die dann fast drei Stunden gedauert hat... Danach Abendbrot gegessen, ein bisschen gequatscht, Film geguckt und dann ab ins Bett gegangen.
Samstag
Ja und dann bin ich schon bei heute angelangt... frueh aufgestanden, um einen Spaten von Sik fuer Enjabulweni abzuholen, dann ziemlich lange mein Muesli gefruehstueckt und im Anschluss daran ging es dann ins Einkaufszentrum (nur 15-20 Minuten zu Fuss) Bilder ausdrucken, was hier sehr teuer ist 30 cent pro Bild... Naja und jetzt sitze ich im Internetcafe...
Also wie auch immer das war meine Woche bis jetzt...ich wuensche euch allen ein Frohes Osterfest und eine schoene freie Zeit...man sieht sich ja bald schon wieder...
Sonntag, 28. März 2010
Von Fortschritt, Missverstaendnissen und Wasser
Ja, und schon wieder neigt sich eine Woche dem Ende entgegen. Diese Woche gab es wieder einiges zu tun. Hauptsaechlich halt Alltagsgedoens... Gestern gab es einen Sponsorenlauf durch Manzini, von einem Jugendabzeichen Verein... um Geld zu sammeln. Das war eigentlich ganz interessant und hat auch einigermassen Spass gemacht.
Das einzige was diese Woche ein bisschen gestoert hat war, dass es unglaublich heiss war und dass wir manchmal kein Wasser hatten und glaubt mir... ein Leben ohne Elektrizitaet ist wesentlich angenehmer als ein Leben ohne Wasser...
Wie anfangs geschrieben geht hier alles seinen Gang, waehrend in Deutschland alle in Ferienstimmung sind, dauert es bei uns noch ein paar Wochen bis hier die Herbstferien anfangen...
Am Rande sein auch noch erwaehnt, dass der gestrige Blogeintrag bitte aus dem Gedechnis zu streichen ist. Ich haette, das nicht posten duerfen sollen, es war ein Fehler meinerseits und ich bitte um Entschuldigung. Auch wenn es einen Ausloeser fuer den Eintrag gestern gab betrifft es jedoch eigentlich nur Einzelpersonen, was mir nicht ganz klar war. Manchmal tut man leider unueberlegte Sachen...also ich bitte nochmals um Entschuldigung!
Ich wuensche euch allen eine Gute Woche und viel Spass... ich gehe jetzt erstmal einkaufen, habe naemlich wieder Geld :-)
also geniesst das Leben!
Das einzige was diese Woche ein bisschen gestoert hat war, dass es unglaublich heiss war und dass wir manchmal kein Wasser hatten und glaubt mir... ein Leben ohne Elektrizitaet ist wesentlich angenehmer als ein Leben ohne Wasser...
Wie anfangs geschrieben geht hier alles seinen Gang, waehrend in Deutschland alle in Ferienstimmung sind, dauert es bei uns noch ein paar Wochen bis hier die Herbstferien anfangen...
Am Rande sein auch noch erwaehnt, dass der gestrige Blogeintrag bitte aus dem Gedechnis zu streichen ist. Ich haette, das nicht posten duerfen sollen, es war ein Fehler meinerseits und ich bitte um Entschuldigung. Auch wenn es einen Ausloeser fuer den Eintrag gestern gab betrifft es jedoch eigentlich nur Einzelpersonen, was mir nicht ganz klar war. Manchmal tut man leider unueberlegte Sachen...also ich bitte nochmals um Entschuldigung!
Ich wuensche euch allen eine Gute Woche und viel Spass... ich gehe jetzt erstmal einkaufen, habe naemlich wieder Geld :-)
also geniesst das Leben!
Sonntag, 21. März 2010
Letzte Woche
Also ich denke ich werde dann mal wieder bloggen, auch wenn ich gestehen muss, dass es von mal zu mal schwerer wird etwas neues zu schreiben. Diesmal wird es nicht ganz so schwer sein, da wir ja letzte Woche unser Musikzentrum eroeffnet haben. Die Eroeffnung haben die MYC Marimba Band, der MYC Chor, ein Gitarrentrio, gebildet durch eine neue irische Volontaerin (sie ist auch eine ausgebildete Musikschullehrerin) und ein beruehmter Swasi Jazzplayer mitgestaltet. Den Kindern stehen nun in vier verschiedenen Rauemen verschiedene Instrumente zur Verfuegung und der Ansturm war die ganze letzte Woche auch sehr gross...ich werde jetzt auch ein paar Kids Trompetenunterricht geben.
Ansonsten war gestern wieder ein Basketballturnir, was allerdings ein bisschen chaotisch war. Eingentlich ist peinlich ein besseres Wort denn die meisten Teams kamen ca fuenf Stunden zu spaet. Ueberraschend rueckte aber auch der amerikanische Botschafter an, sowie das Fernsehn, das alles zu einem Zeitpunkt, als die Teams noch nicht eingetroffen waren...naja man gewoehnt sich halt an Swasiland...wir Volontaere konnten aber nicht so viel helfen, da wir schon andere Wochenendplaene hatten.
Wie dem auch sei, hier ist nicht nur das Wetter ganz passabel. Auch die Stimmung im Haus ist ganz ok. Letzte Woche gab es allerdings auch einen Tiefpunkt, als Leute in unser Hauptbuero eingebrochen sind und den MYC Safe aufgebrochen haben, um dann eine erhebliche Summer Bargeld zu entwenden, die jetzt MYC fehlt...naja soetwas passiert leider ab und an, aber wenn es passiert ist kann man eh nicht mehr viel aendern
So in diesem Sinne wuensche ich euch allen eine wunderschoene Woche und alles Gute! Euer Matthias
Ansonsten war gestern wieder ein Basketballturnir, was allerdings ein bisschen chaotisch war. Eingentlich ist peinlich ein besseres Wort denn die meisten Teams kamen ca fuenf Stunden zu spaet. Ueberraschend rueckte aber auch der amerikanische Botschafter an, sowie das Fernsehn, das alles zu einem Zeitpunkt, als die Teams noch nicht eingetroffen waren...naja man gewoehnt sich halt an Swasiland...wir Volontaere konnten aber nicht so viel helfen, da wir schon andere Wochenendplaene hatten.
Wie dem auch sei, hier ist nicht nur das Wetter ganz passabel. Auch die Stimmung im Haus ist ganz ok. Letzte Woche gab es allerdings auch einen Tiefpunkt, als Leute in unser Hauptbuero eingebrochen sind und den MYC Safe aufgebrochen haben, um dann eine erhebliche Summer Bargeld zu entwenden, die jetzt MYC fehlt...naja soetwas passiert leider ab und an, aber wenn es passiert ist kann man eh nicht mehr viel aendern
So in diesem Sinne wuensche ich euch allen eine wunderschoene Woche und alles Gute! Euer Matthias
Dienstag, 16. März 2010
Kurze Mitteilung
Hallo alle zusammen. Das Wochenende haben wir das Musikzentrum eroeffnet, ausserdem war ich leider etwas krank an den folgenden Tagen, deswegen werde ich alle emails erst in den naechstn Tagen beantworten. Auch werde ich erst wieder am Wochende (Sonntag) ueber die neusten Entwicklungen berrichten!!!
Vermisse Deutschland...auch wenn das Rueckflugdatum nun bekannt ist (Ablfug 09.08.2010, Ankunft: 10.08.2010)
Also haltet die Ohren steif bis spaetestens August :-P
Vermisse Deutschland...auch wenn das Rueckflugdatum nun bekannt ist (Ablfug 09.08.2010, Ankunft: 10.08.2010)
Also haltet die Ohren steif bis spaetestens August :-P
Sonntag, 7. März 2010
Zeit vergeht
Ja, die Zeit vergeht. Und irgendwie faellt es auch schwer etwas Neues zu berrichten. Leider mussten wir die Eroeffnung unseres Musikzentrums verschieben, da die Halle mal wieder gebucht war, ist aber auch nicht schlimm, so haben wir eine Woche mehr Zeit alles nett herzurrichten.
Ansonsten sind die Kurzzeitvolontaere aus Norwegen sehr nett. Gestern waren wir feiern und es hat sogar Spass gemacht. Ich kann mich hier wirklich nicht beklagen, in meiner Klasse geht es ganz gut, auch wenn vorige Woche die Ergebnisse in meinen Tests sehr frustrierend waren.
Es ist mir ein Raetsel, denn man holt die schwaecheren Kinder an die Tafel, sie rechnen alles korrekt vor und dann kommt der Test und es sieht aus, als haetten sie noch nie etwas vom Thema gehoert. Ich ziehe also hiermit wirklich meinen Hut vor allen Lehrern, denn es ist wirklich nicht immer ganz einfach mit "uns" Schuelern.
Also mit diesem Statement schliesse ich auch, ich muss naemlich noch ein bisschen korrigieren und den Unterricht fuer die naechste Woche vorbereiten.
Alles Liebe euer Matthias
Ansonsten sind die Kurzzeitvolontaere aus Norwegen sehr nett. Gestern waren wir feiern und es hat sogar Spass gemacht. Ich kann mich hier wirklich nicht beklagen, in meiner Klasse geht es ganz gut, auch wenn vorige Woche die Ergebnisse in meinen Tests sehr frustrierend waren.
Es ist mir ein Raetsel, denn man holt die schwaecheren Kinder an die Tafel, sie rechnen alles korrekt vor und dann kommt der Test und es sieht aus, als haetten sie noch nie etwas vom Thema gehoert. Ich ziehe also hiermit wirklich meinen Hut vor allen Lehrern, denn es ist wirklich nicht immer ganz einfach mit "uns" Schuelern.
Also mit diesem Statement schliesse ich auch, ich muss naemlich noch ein bisschen korrigieren und den Unterricht fuer die naechste Woche vorbereiten.
Alles Liebe euer Matthias
Sonntag, 21. Februar 2010
Nicht viel los
Hallo alle zusammen,
letzte Woche war nicht sher viel los. Das Musikzentrum geht seinen Gang, auch wenn wir glaube ich eine Woche laenger brauchen werden, als geplant. Die neuen Volontaere haben sich eingelebt und sind eigentlich auch alle ganz nett. Morgen kommen zwei neue finnische Volontaere. Freitag faehrt die naechste auch schon zu ihrem naechsten Projekt in Mozambique weiter. Also es ist hier wirklich ein Kommen und Gehen.
Heute morgen habe ich fuer drei Stunden den Klassenraum ausgemistet, indem ich jetzt unterrichte. Es hatte sich einiges angesammelt aus den letzten drei Jahren. Ansonsten war die Woche wesentlich enspannter und gar nicht so stressig. Gestern haben wir dann auch endlich mit dem extra Training fuer 7. Klaessler angefangen und es sind sogar ohne Ansage 17 gekommen. Einige waren natuerlich zwischen einer halben und einer ganzen Stunde zu spaet, aber immerhin sind sie gekommen und zeigen Engagement gute Ergebnisse in ihren Abschlusspruefungen Ende des Jahres 2010 zu erzielen.
Also ich bin zur Zeit eigentlich ganz optimistisch und hoffe, dass auch in Deutschland die truebe Winterstimmung verfliegt.
Liebe Gruesse euer Matthias
letzte Woche war nicht sher viel los. Das Musikzentrum geht seinen Gang, auch wenn wir glaube ich eine Woche laenger brauchen werden, als geplant. Die neuen Volontaere haben sich eingelebt und sind eigentlich auch alle ganz nett. Morgen kommen zwei neue finnische Volontaere. Freitag faehrt die naechste auch schon zu ihrem naechsten Projekt in Mozambique weiter. Also es ist hier wirklich ein Kommen und Gehen.
Heute morgen habe ich fuer drei Stunden den Klassenraum ausgemistet, indem ich jetzt unterrichte. Es hatte sich einiges angesammelt aus den letzten drei Jahren. Ansonsten war die Woche wesentlich enspannter und gar nicht so stressig. Gestern haben wir dann auch endlich mit dem extra Training fuer 7. Klaessler angefangen und es sind sogar ohne Ansage 17 gekommen. Einige waren natuerlich zwischen einer halben und einer ganzen Stunde zu spaet, aber immerhin sind sie gekommen und zeigen Engagement gute Ergebnisse in ihren Abschlusspruefungen Ende des Jahres 2010 zu erzielen.
Also ich bin zur Zeit eigentlich ganz optimistisch und hoffe, dass auch in Deutschland die truebe Winterstimmung verfliegt.
Liebe Gruesse euer Matthias
Sonntag, 14. Februar 2010
stressige Woche
Also die letzte Woche war ganz gut aber auch sehr antrengend. Das Musikzentrum geht weiter seinen Gang auch, wenn wir langsam die Instrumente bestellen muessen. Der Gamesroom in unserem Jugendzentrum ist gerstichen und sieht ganz nett aus. Zumindest wesentlich sauberer.
Freitag mussten Anna und ich durch Manzini rasen und dann etwas ausserhalb weil ein Junge von Maccorkindales (unser Heim, etwas ausserhalb von Manzini) von einer Schlange gebissen worden ist. Zumindest wurde uns das gesagt. Zum Glueck geht es dem Jungen wieder gut. Nachdem wir dann Freitagabend im Krankenhaus verbracht haben. Ich glaube auch, dass er gar nicht richtig gebissen worden ist, denn ansonsten haetten wir es vielleicht gar nicht mehr rechtzeitig geschafft.
Gestern gab es im Jugendzentrum ein sehr grosses Basketballtunier bei dem wir ein bisschen geholfen haben. Es riesig Spass gemacht ein paar schoene Spiele zu sehen auch wenn das Turnier bis in die Nacht gedauert hat. Ich muss jetzt aber auch schon wieder auf hoeren, denn in 15 minuten schlieest der Supermarkt und ich brauche noch was zu essen...also bis bald!
Freitag mussten Anna und ich durch Manzini rasen und dann etwas ausserhalb weil ein Junge von Maccorkindales (unser Heim, etwas ausserhalb von Manzini) von einer Schlange gebissen worden ist. Zumindest wurde uns das gesagt. Zum Glueck geht es dem Jungen wieder gut. Nachdem wir dann Freitagabend im Krankenhaus verbracht haben. Ich glaube auch, dass er gar nicht richtig gebissen worden ist, denn ansonsten haetten wir es vielleicht gar nicht mehr rechtzeitig geschafft.
Gestern gab es im Jugendzentrum ein sehr grosses Basketballtunier bei dem wir ein bisschen geholfen haben. Es riesig Spass gemacht ein paar schoene Spiele zu sehen auch wenn das Turnier bis in die Nacht gedauert hat. Ich muss jetzt aber auch schon wieder auf hoeren, denn in 15 minuten schlieest der Supermarkt und ich brauche noch was zu essen...also bis bald!
Sonntag, 31. Januar 2010
Haiti
was ich vergessen habe zu schreiben: aber dennoch erwaehnen wollte, weil ich denke, dass es sehr wichtig ist:
Auch hier in Swasiland sind die Menschen vom schrecklichen Erdbeben in Haiti erschuettert gewesen. Viele der Menschen leiden mit und nehmen Anteil. Sie beten fuer die Opfer und deren Angehoerigen, aber sie spenden auch Geld. Und das finde ich erstaunenswert, denn Menschen, die fast gar nichts zum Leben haben, sind trotzdem bereit, einen Teil von diesem Wenig weiterzugeben. Es sind zwar keine grossen Summen in unseren Augen, aber in den Augen der Swasis ist es einiges an Geld. Und der Grund dahinter ist der tiefe Wunsch nach einer solidarischen Welt. Hier sagt man: "Wenn es uns so schlecht geht, dann wollen wir doch auch, dass uns geholfen wird. Was fuer ein Recht haben wir also diesen Menschen Hilfe zu verweigern." Ich finde diese Bereitschaft zu helfen sehr annerkennend und ziehe meinen Hut vor einem Land was eigentlich schon genuegend eigene Probleme hat.
Am Rande: Leider sind auch salesianische Einrichtungen in Haiti zerstoert wurden, so starben in einer salesianischen Schule fast 400 Kinder plus Lehrer bei einer Versammlung. Dies hat zumindest Father Larry kuerzlich erzaehlt.
Ich weiss nicht, aber ich glaube fuer Katastrophen wie diese gibt es einfach keine Erklaerung, es zeigt uns aber, wie sehr wir Menschen voneinander abhaengen und es muss uns daran erinern "unseren Naechsten zu lieben wie uns selbst."
Auch hier in Swasiland sind die Menschen vom schrecklichen Erdbeben in Haiti erschuettert gewesen. Viele der Menschen leiden mit und nehmen Anteil. Sie beten fuer die Opfer und deren Angehoerigen, aber sie spenden auch Geld. Und das finde ich erstaunenswert, denn Menschen, die fast gar nichts zum Leben haben, sind trotzdem bereit, einen Teil von diesem Wenig weiterzugeben. Es sind zwar keine grossen Summen in unseren Augen, aber in den Augen der Swasis ist es einiges an Geld. Und der Grund dahinter ist der tiefe Wunsch nach einer solidarischen Welt. Hier sagt man: "Wenn es uns so schlecht geht, dann wollen wir doch auch, dass uns geholfen wird. Was fuer ein Recht haben wir also diesen Menschen Hilfe zu verweigern." Ich finde diese Bereitschaft zu helfen sehr annerkennend und ziehe meinen Hut vor einem Land was eigentlich schon genuegend eigene Probleme hat.
Am Rande: Leider sind auch salesianische Einrichtungen in Haiti zerstoert wurden, so starben in einer salesianischen Schule fast 400 Kinder plus Lehrer bei einer Versammlung. Dies hat zumindest Father Larry kuerzlich erzaehlt.
Ich weiss nicht, aber ich glaube fuer Katastrophen wie diese gibt es einfach keine Erklaerung, es zeigt uns aber, wie sehr wir Menschen voneinander abhaengen und es muss uns daran erinern "unseren Naechsten zu lieben wie uns selbst."
Von Vorsaetzen, Regen und einem Jugendzentrum
Ich liebe ja neue Vorsaetze. Wenn das alte Jahr zu Ende geht und das neue Jahr anfaengt, nimmt man sich immer etwas vor. Dieses etwas verwandelt uns dann umgehend in einen besseren Menschen. Was allerdings die meisten Vorsaetze gemeinsam haben ist, dass sie eben so schnell wieder vergessen sind. Obwohl wir jedes Jahr sagen: Ahh dieses Jahr ist alles anders, verfallen wir doch leider wieder in alte Muster. Mein Vorsatz war beispielsweise mindestens jede zweite Woche zu bloggen. Als ich mir gerade meinen Blog durchgelesen habe, stellte ich mit Erstaunen fest, dass mein letzter Eintrag vom 1.1. ist. Und eigentlich bin ich auch nur deswegen darauf aufmerksam geworden, weil mich jemand auf diese Tatsache hingewiesen hat. Wie auch immer lange Rede kurzer Sinn: Sorry, wir lassen den neuen Vorsatz jetzt einfach mal einen Vorsatz fuer den Februar sein.
Und jetzt zur Sache:
Am Anfang Januar ging dann auch unser Urlaub zu Ende, dass heisst eine bessere Erlaerung waere: Kurz nach Neujahr ist unser Urlaub dann auch nach Hause geschwommen, denn es hat einfach nur wie in Stroemen geregnet, sodass wir aufgrund von nassen Klamotten und nassen Zelten, nichts anderes tun konnten, als die Heimreise anzutreten, um uns dann unserem Ferienprogramm wieder zu wittmen.
Das Ferienprogramm lief dann leider nur semipraechtig ab, zwar haten wir keine weiteren Diebstaehle, aber irgendwie war unser Marketing etwas schlecht, sodass wir anstatt 130 Kinder taeglich nur 80 bis 110 hatten. Das hat vielleicht auch daran gelegen, dass wir die grosse Sporthalle, die auch zum Jugendzentrum gehoert unueblicher Weise nicht nutzen konnten, das Father Larry diese an das Nationalbasketball Team verliehen hat, wir hatten, also weniger Moeglichkeiten, also sonst. Dennoch hat es viel Spass gemacht und es gab fuer die Kinder dennoch eine Menge zu machen: Kino, Tanzwettbewerb, Rap Konzert, verschiedene Rennen, Fussball, Kickerwettbewerb, Billiardturnier, Malaktionen und und und
Auch das Jugenzentrum an sich, welches Christian (ehemaliger Volontaer) angefangen hat aufzupeppeln, wird hoffentlich in den naechsten Monat(en) ein wenig bereichert werden. Bislang waren unter den Trebuenen der Sporthalle Klassenraume. Diese sind aber jetzt in ein anderes Projekt umgezogen und so ist jetzt Platz fuer ein einfaches Fitnessstudio, welches Sean durch Spendenaktionen finanziert hat, sowie ein Musikzentrum. Desweiteren wird evtl. noch ein kleines Tonstudio in einen weiteren Raum integriert werden, wobei das allerdings noch ZukunftsMUSIK ist. Ich hoffe, dass alles glat geht und dass die Renovierungsarbeiten zuegig voran gehen, denn Baumasnahmen und aehnliches kann sich in Swasiland manchmal etwas hinziehen.
Anfangs habe ich von Vorsaetzen gesprochen, unsere Schule hat sich auch fuer dieses Jahr viele Vorsaetze gemacht. 2010 motiviert hier viele Leute Dinge zu veraendern. So haben zwei Lehrer die Schule verlassen, die leider suboptimal unterrichtet haben. Ausserdem wird sich hoffentlich in den Klassenrauemen einiges aendern, denn die Ergebnisse der Abschlusspruefungen waren nicht berrauschend, fast jeder zweite Schuler ist durchgefallen, von unseren MYC Jungs sind "nur" zwei von zwoelf durchgefallen. Was eigentlich echt schade ist denn der eine von den beiden, hat eigentlich ziemlich viel Hirn im Kopf, benutzt es allerdings fuer weniger begruessenswerte Sachen und der andere hat wirklich hart fuer diese Abschlusspruefungen gearbeitet und hat jeden Nachmittag mit uns gelernt... naja die Welt ist halt nicht gerecht.
Fuer mich hat sich auch der Klassenraum geaendert. Anstelle der Foerderklasse unterrichte ich jetzt Klasse 6b in Mathe, Social Studies und Science. Manchmal war es ja frustrierend in der alten Klasse dennoch habe ich am ersten Schultag gemerkt wie ich alle Schuler meiner alten Klasser vermisst habe. Wir haben einige von den Schuelern in neue Klassen zugeordnet und ich habe dann erst mal am ersten Schultag jeden einzelnen besucht. Leider sind drei Kinder, im neuen Schuljahr nicht mehr aufgetaucht.
Naja jetzt freue ich mich aber auf die neue Aufgaben, und auch in meinen Nachmittagsaktivitateten wird sich vielleicht bald etwas veraendern.
Unser Volontaershaus wird bald richtig gut bevoelkert sein, ich glaube in ein zwei Wochen sind wir mit 14 oder 15 Leuten da. Naja wird schon spassig, wir muessen uns aber jetzt auch mal um Betten kuemmern, denn wir haben zur Zeit nur elf Betten vorberietet. Wie auch immer, bei mir lauft alles gut, das Wetter ist meines Erachtens meistens Beschissen, denn es regnet andauernd. Vorgestern hat mir meine Mutter in Deutschland dann erklaert: "Das ist doch ganz normal Sohn, es ist doch zur Zeit die Regenzeit."
Regenzeit hin oder her, ich hab es satt jeden Morgen in kletschnassen Sachen zu unterrichten, denn leider sind meine Regenjacke und mein Regenschirm irgendiwe verschwunden. Immerhin sieht der heutige Tag ganz vielversprechend aus: Sonne satt und es ist schoen warm...
So das war es dann auch mal von mir, denn je mehr ich jetzt schreibe umso weniger Leute werden sich diesen Eintrag hier durchlesen...also alles liebe schoene Gruesse bis in vielleicht zwei Wochen und dann wird sich zeigen, was die Februar Vorsaetze so machen...
Und jetzt zur Sache:
Am Anfang Januar ging dann auch unser Urlaub zu Ende, dass heisst eine bessere Erlaerung waere: Kurz nach Neujahr ist unser Urlaub dann auch nach Hause geschwommen, denn es hat einfach nur wie in Stroemen geregnet, sodass wir aufgrund von nassen Klamotten und nassen Zelten, nichts anderes tun konnten, als die Heimreise anzutreten, um uns dann unserem Ferienprogramm wieder zu wittmen.
Das Ferienprogramm lief dann leider nur semipraechtig ab, zwar haten wir keine weiteren Diebstaehle, aber irgendwie war unser Marketing etwas schlecht, sodass wir anstatt 130 Kinder taeglich nur 80 bis 110 hatten. Das hat vielleicht auch daran gelegen, dass wir die grosse Sporthalle, die auch zum Jugendzentrum gehoert unueblicher Weise nicht nutzen konnten, das Father Larry diese an das Nationalbasketball Team verliehen hat, wir hatten, also weniger Moeglichkeiten, also sonst. Dennoch hat es viel Spass gemacht und es gab fuer die Kinder dennoch eine Menge zu machen: Kino, Tanzwettbewerb, Rap Konzert, verschiedene Rennen, Fussball, Kickerwettbewerb, Billiardturnier, Malaktionen und und und
Auch das Jugenzentrum an sich, welches Christian (ehemaliger Volontaer) angefangen hat aufzupeppeln, wird hoffentlich in den naechsten Monat(en) ein wenig bereichert werden. Bislang waren unter den Trebuenen der Sporthalle Klassenraume. Diese sind aber jetzt in ein anderes Projekt umgezogen und so ist jetzt Platz fuer ein einfaches Fitnessstudio, welches Sean durch Spendenaktionen finanziert hat, sowie ein Musikzentrum. Desweiteren wird evtl. noch ein kleines Tonstudio in einen weiteren Raum integriert werden, wobei das allerdings noch ZukunftsMUSIK ist. Ich hoffe, dass alles glat geht und dass die Renovierungsarbeiten zuegig voran gehen, denn Baumasnahmen und aehnliches kann sich in Swasiland manchmal etwas hinziehen.
Anfangs habe ich von Vorsaetzen gesprochen, unsere Schule hat sich auch fuer dieses Jahr viele Vorsaetze gemacht. 2010 motiviert hier viele Leute Dinge zu veraendern. So haben zwei Lehrer die Schule verlassen, die leider suboptimal unterrichtet haben. Ausserdem wird sich hoffentlich in den Klassenrauemen einiges aendern, denn die Ergebnisse der Abschlusspruefungen waren nicht berrauschend, fast jeder zweite Schuler ist durchgefallen, von unseren MYC Jungs sind "nur" zwei von zwoelf durchgefallen. Was eigentlich echt schade ist denn der eine von den beiden, hat eigentlich ziemlich viel Hirn im Kopf, benutzt es allerdings fuer weniger begruessenswerte Sachen und der andere hat wirklich hart fuer diese Abschlusspruefungen gearbeitet und hat jeden Nachmittag mit uns gelernt... naja die Welt ist halt nicht gerecht.
Fuer mich hat sich auch der Klassenraum geaendert. Anstelle der Foerderklasse unterrichte ich jetzt Klasse 6b in Mathe, Social Studies und Science. Manchmal war es ja frustrierend in der alten Klasse dennoch habe ich am ersten Schultag gemerkt wie ich alle Schuler meiner alten Klasser vermisst habe. Wir haben einige von den Schuelern in neue Klassen zugeordnet und ich habe dann erst mal am ersten Schultag jeden einzelnen besucht. Leider sind drei Kinder, im neuen Schuljahr nicht mehr aufgetaucht.
Naja jetzt freue ich mich aber auf die neue Aufgaben, und auch in meinen Nachmittagsaktivitateten wird sich vielleicht bald etwas veraendern.
Unser Volontaershaus wird bald richtig gut bevoelkert sein, ich glaube in ein zwei Wochen sind wir mit 14 oder 15 Leuten da. Naja wird schon spassig, wir muessen uns aber jetzt auch mal um Betten kuemmern, denn wir haben zur Zeit nur elf Betten vorberietet. Wie auch immer, bei mir lauft alles gut, das Wetter ist meines Erachtens meistens Beschissen, denn es regnet andauernd. Vorgestern hat mir meine Mutter in Deutschland dann erklaert: "Das ist doch ganz normal Sohn, es ist doch zur Zeit die Regenzeit."
Regenzeit hin oder her, ich hab es satt jeden Morgen in kletschnassen Sachen zu unterrichten, denn leider sind meine Regenjacke und mein Regenschirm irgendiwe verschwunden. Immerhin sieht der heutige Tag ganz vielversprechend aus: Sonne satt und es ist schoen warm...
So das war es dann auch mal von mir, denn je mehr ich jetzt schreibe umso weniger Leute werden sich diesen Eintrag hier durchlesen...also alles liebe schoene Gruesse bis in vielleicht zwei Wochen und dann wird sich zeigen, was die Februar Vorsaetze so machen...
Freitag, 1. Januar 2010
Frohes neues Jahr!
Hallo, auf diesem Wege wuensche ich euch allen ein frohes neues Jahr 2010. Ich hoffe, dass dieses Jahr fuer alle viele neue positive und wertvolle Erfahrungen bereit haelt.
Ich bin zur Zeit auf meinem ersten Urlaub. Mit drei anderen Voluntaeren (einer Deutschen und zwei Chilenen) sind wir durch den oestolichen Teil von Suedafrika gefahren und haben ein bisschen was gesehen. Wir sind im indischen Ozean geschwommen, hatten Fruehstueck mit den Lauten von Nilpferden, haben den zweit hoechsten Wasserfall der Welt erklungen und das hoechste Land der Welt (Lesetho). Ausserdem hatten wir eine wirklich stimmungsvolle Silvesternacht. Puenktlich um 0.00 Uhr fing es an aus stroemen zu regnen. Die Party war auf unserem Campingplatz, welcher wunderschoen vor Bergen gelegen ist und ueber viele Einrichtungen (u.a. Whirl und Swimmingpool) verfuegt. Wie auch immer die Kleider waren sehr sehr nass, weil einfach alle den Regen ignoriert haben und trotzdem stimmungsvoll gefeiert haben. Da man dann sowieso nass war, zog es dann auch manche mit kompletten Anziehsachen in den Pool.
Es ist sehr schoen einmal Abwechslung von der taeglichen Arbeit in Manzini zu haben, auch wenn ich nach sechs Tagen Urlaub eigentlich auch schon wieder bereit bin, mich ins Ferienprogramm zu stuerzen. Viele liebe gruesse vom stark bewoelkten Drakensberg und besten Wuenschen fuers neue Jahr euer Matthias!
Ich bin zur Zeit auf meinem ersten Urlaub. Mit drei anderen Voluntaeren (einer Deutschen und zwei Chilenen) sind wir durch den oestolichen Teil von Suedafrika gefahren und haben ein bisschen was gesehen. Wir sind im indischen Ozean geschwommen, hatten Fruehstueck mit den Lauten von Nilpferden, haben den zweit hoechsten Wasserfall der Welt erklungen und das hoechste Land der Welt (Lesetho). Ausserdem hatten wir eine wirklich stimmungsvolle Silvesternacht. Puenktlich um 0.00 Uhr fing es an aus stroemen zu regnen. Die Party war auf unserem Campingplatz, welcher wunderschoen vor Bergen gelegen ist und ueber viele Einrichtungen (u.a. Whirl und Swimmingpool) verfuegt. Wie auch immer die Kleider waren sehr sehr nass, weil einfach alle den Regen ignoriert haben und trotzdem stimmungsvoll gefeiert haben. Da man dann sowieso nass war, zog es dann auch manche mit kompletten Anziehsachen in den Pool.
Es ist sehr schoen einmal Abwechslung von der taeglichen Arbeit in Manzini zu haben, auch wenn ich nach sechs Tagen Urlaub eigentlich auch schon wieder bereit bin, mich ins Ferienprogramm zu stuerzen. Viele liebe gruesse vom stark bewoelkten Drakensberg und besten Wuenschen fuers neue Jahr euer Matthias!
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